Interview mit Nicola Serra, General Manager des Falkensteiner Resort Capo Boi
Nicola Serra, General Manager des Falkensteiner Resort Capo Boi
Wie verlief Ihr beruflicher Werdegang und welche Meilensteine haben Ihre Karriere in der Hotellerie geprägt?
Ehrlich gesagt war Hotellerie nie mein Plan. Ich habe Chemieingenieurwesen studiert und dann Management Engineering. Aber während des Studiums habe ich die Chance gehabt, in einem Fünf-Sterne-Resort in der Toskana zu arbeiten und das hat alles verändert. In der Hotellerie zählt jedes Detail und jeder Moment kann für einen Gast unvergesslich sein. Diese Faszination hat mich nicht mehr losgelassen.
Danach habe ich einen Master in Hotel Management an der LUISS Business School, in Partnerschaft mit der Cornell University, gemacht und bin nach London gezogen. Von da aus hat es mich über Mailand, die Costa Smeralda bis in den Süden Sardiniens verschlagen. Jede Station hat mich auf ihre Art geprägt.
Die Berufung zum General Manager des Falkensteiner Resort Capo Boi auf Sardinien war mein größter Schritt. Ein Resort dieser Klasse zu leiten ist eine enorme Verantwortung. Und zugleich auch ein großer Vertrauensbeweis einer Tourismusgruppe, deren Werte ich wirklich teile.
Wie kam es zum Wechsel zu Falkensteiner und welche Kernwerte des Unternehmens sind Ihnen besonders wichtig?
Das war purer Zufall. Bei einem Zwischenstopp in Rom habe ich jemanden aus der Branche getroffen, der mir von der bevorstehenden Eröffnung des Resort Capo Boi erzählt hat. Dieses Gespräch hat meine Neugier geweckt.
Was mich von Anfang an begeistert hat, war die Haltung des Unternehmens: Die FMTG investiert in Menschen, lässt Raum für den eigenen Stil und verbindet das mit klaren Standards, Bodenständigkeit und Ehrgeiz. Diese Mischung aus Gestaltungsfreiheit und Struktur ist alles andere als selbstverständlich. Was mich persönlich am meisten antreibt, ist die Überzeugung, dass Menschen den Unterschied machen. Gäste erinnern sich nicht an die Ausstattung, sondern an die Momente, die durch echte Begegnungen entstehen. Bei Falkensteiner wird genau das gelebt.
Welche Gäste spricht das Resort Capo Boi an?
Das Resort spricht Reisende an, die mediterranen Luxus auf eine authentische Art erleben möchten - mit echter Verbundenheit zu Sardinien, Exklusivität, viel Privatsphäre und einem Service, der wirklich auf jeden einzelnen Gast eingeht. Ob Familien, die gemeinsam unvergessliche Momente erleben wollen, Paare, die Ruhe und Zweisamkeit suchen, oder Gäste, die aktiv unterwegs sein möchten – das Falkensteiner Resort Capo Boi hat für jeden etwas zu bieten.
Falkensteiner Resort Capo Boi
Welche Märkte sind für das Resort besonders relevant und wo sehen Sie Wachstumspotenzial?
Italien und die DACH-Region sind nach wie vor die stärksten Märkte. Was wir aber klar beobachten, ist eine wachsende Nachfrage aus den USA, Südamerika, Australien und Osteuropa. Reisende aus diesen Märkten suchen gezielt nach etwas Echtem: authentische Erlebnisse, Ruhe und eine wirkliche Verbindung zu dem Ort, an dem sie sich befinden.
Was sind die wichtigsten Neuerungen und Highlights der Saison 2026?
2026 ist ein besonderes Jahr für Capo Boi. Nach zehn Jahren ist das Resort jetzt offiziell von der FMTG gekauft worden. Das ist ein echter Neustart.
Und in der Anlage ist bereits einiges passiert: Unser Fitnessstudio wurde mit neuen Techno-Gym Geräten ausgestattet. Die Villen haben wir umfangreich neugestaltet, mit dem Ziel, das künstlerische Erbe Sardiniens spürbar zu machen. Dafür haben wir mit fantastischen lokalen Kunsthandwerkern zusammengearbeitet: BAM Design hat Metallarbeiten kreiert, die von den Farben des Mittelmeers inspiriert sind, der Keramiker Walter Usai hat handgefertigte Stücke beigesteuert, die Meisterweberin von Sartapp hat für jede Family Villa einen eigenen Teppich mit einer sardischen Geschichte entworfen und die Webkörbe von Rosalba Piras gehören zu den schönsten Handwerken der Insel.
Kulinarisch hat Theodor Falser die Speisekarte weiterentwickelt, mit noch mehr Fokus auf saisonale, lokale Produkte und panasiatische Küche. Und unser Pizzeria-Konzept mit Weltmeisterpizzabäcker Stefano Miozzo öffnet 2026 erstmals auch zum Abendessen. Ein echtes Highlight der Saison.
Falkensteiner Resort Capo Boi
Was sind die größten Stärken Südsardiniens als Reiseziel?
Südsardinien hat etwas, das sich nicht so einfach kopieren lässt: echte Authentizität, eine Natur, die den Atem verschlägt, eine unglaubliche Gastronomie und eine Ruhe, die heute nicht mehr überall zu finden ist. Das Resort liegt mitten im Meeresschutzgebiet Capo Carbonara, einem der artenreichsten und schönsten Meeresgebiete des Mittelmeerraums, mit kristallklarem Wasser, unberührten Buchten und einer vielfältigen Unterwasserwelt.
Wie positioniert sich das Falkensteiner Resort Capo Boi im Vergleich zu anderen Luxushotels in der Region?
Das Falkensteiner Resort Capo Boi verbindet internationale Luxusstandards mit einer tief verwurzelten sardischen Identität. Die einzigartige Lage im Meeresschutzgebiet Capo Carbonara, die hochwertigen Anlagen und das vielfältige Angebot schaffen die Bühne. Was das Resort jedoch wirklich ausmacht, ist die einzigartige Gastfreundschaft. Das Falkensteiner Motto „Welcome Home" ist auch hier kein Slogan, sondern gelebte Haltung. Unsere Gäste spüren das und kommen immer wieder gerne zurück.
Risikohinweis zum Investment: Der Erwerb der Veranlagung ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Ein den Bestimmungen des österr. Kapitalmarktgesetzes entsprechender Prospekt samt allfälliger Nachträge ist nach seiner Prüfung durch einen Prospektkontrollor gemäß § 7 KMG über www.fmtg-invest.com und www.fmtg-invest.at erhältlich. Eine Printversion des Prospekts und allfällige Nachträge können bei FMTG - Falkensteiner Michaeler Tourism Group AG, Walcherstrasse 1A, 1020 Wien, +43 (0) 509 912 1113, während der üblichen Bürozeiten angefordert werden.
